Glaskunstpreis 2009

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Taube2009 richtet die Stadt Rheinbach schon zum fünften Mal – nach 2002, 2003, 2005 und 2007 –  den Internationalen Glaskunstpreis aus, der sich speziell an die Nachwuchskräfte aus den europäischen Glasfachschulen wendet.

Dieser Preis hat sich inzwischen in der internationalen Glaskunstszene so etabliert, dass sich in diesem Jahr so viele Schulen wie nie zuvor für den Wettbewerb angemeldet haben. Diese positive Resonanz kann die Glasstadt Rheinbach mit Genugtuung erfüllen, zumal damit auch eines der Hauptziele des Wettbewerbes – Aktivierung und Förderung der kreativen Potenziale beim europäischen „Glasnachwuchs“ – offenbar erreicht wird. 

Folgenden Schulen haben Arbeiten abgegeben: 

1.  Staatliches Berufskolleg Glas Keramik Gestaltung des Landes NRW, Rheinbach

2. Staatliches Berufszentrum für Glas,  Zwiesel (D)

3. Erwin-Stein-Schule - Staatliche Glasfachschule, Hadamar (D)

4. Glasfachschule Nový Bor (Haida) (CZ)

5. Glaskunstfachschule Kamenický Šenov (Steinschönau) (CZ)

6. Kunstschule Dabrova Gornicza (Pl)

7.  Lycée Jean Monnet, Yzeure (F)

8. Centre Européen de Recherches et de Formation aux Arts Verriers (CERFAV)  Vannes-le-Châtel (F)

9. Tavastia Further Education College Hämeenlinna (FIN)

10.  Riksglasskolan Orrefors (S)

11. Welsh School of Architectural Glass, Swansea (GB)

Die Schirmherrschaft über den Wettbewerb hat Herr Paul Neeteson, Vorstandsvorsitzender von St. Gobain,einer der weltweit größten Glasfirmen, übernommen. Als Mitglieder der Fachjury, die über die Vergabe der Preise 1-3 entscheiden wird, konnten folgende Persönlichkeiten gewonnen werden:


1. Dr. Jan Mergl, CZ, Glashistoriker und Ausstellungskurator
2.  Katharine Coleman, GB, Glaskünstlerin/Graveurin
3. Dr. Ulrike Hoppe-Oehl, D,  Ernsting Stiftung Alter Hof Herding, Coesfeld
4. Mariska Dirkx, NL, Galeristin
5. Jörg F. Zimmermann, D, Glaskünstler und Dozent.


Die Ausstellung mit den Arbeiten der Wettbewerbsteilnehmer kann vom 19. Juni bis 27. September 2009 im Glaspavillon „Hans-Schmitz-Haus“ besichtigt werden.

Der Publikumspreis „Alexandra Bruns“ ist auch in diesem Jahr die Spende eines Förderers des Rheinbacher Glasmuseums, Wilhelm Bruns. Zuschüsse für die Finanzierung der Ausstellung und des Katalogs wurden beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, bei der Kreissparkasse Köln, bei weiteren Banken sowie bei mehreren Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen beantragt.

Ein fachliches Rahmenprogramm mit Workshops ist ebenfalls vorgesehen: So ist zum Beispiel ein praxisorientiertes Seminar zum Thema „Basics der Glasfotografie“ mit dem renommierten Kölner Glasfotografen Sasa Fuis geplant, ferner sollen Kinder und Jugendliche mit eigens für sie konzipierten Führungen, Rallyes und Workshops an die Arbeiten des Glaspreises herangeführt werden.



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